Pin-Kick - Autonomer Tischkickerspieler

Im Fach Grundlagen Technologien konstruierten wir für das Semesterprojekt ein autonomes Tischkickerspiel. Alle fünf Teams mit je einem Kickerspieler sollten anhand von Sensoren den Ball erkennen und ihn über Aktoren den anderen Spielern zuspielen.

Unser Spieler, der Pinball-Kicker (kurz: Pin-Kick), ist dem Prinzip des Flipperautomaten nachempfunden. Dieser besteht aus zwei Flipperarmen, die jeweils mit einem Hubmagneten verschraubt und auf einem Kickertisch montiert wurden. Durch die mechanische Kraftübertragung, ausgehend von den Hubmagneten auf die Flipperarme, wird der Ball aus dem Tor des Spielers geschossen.  

Unsere entworfenen Flipperarme besitzen eine T-Form, die entwickelt wurde, um die Präzision und Schlagkraft der Hebelbewegung auf den Ball zu verbessern. Die Hebelbewegung, welche die mechanische Kraft auf den Ball ausübt, erfolgt durch die Push- und Pull-Bewegung der Hubmagnete auf die Flipperarme. In den Armen sind Kugellager eingelassen, die sich auf einem Rohr, das mit einer Schraube gekontert ist, drehen. Durch die Hubbewegung der Magnete und das Drehen der verschraubten Flipperarme um die Schraube, wird somit eine Hebelkraft erzeugt.

Unmittelbar vor den Flipper wurde eine Halterung für den Infrarotsensor platziert, um den Ball präzise zu erkennen. Das Anspielen der anderen vier Spieler lösten wir durch die Spannungsregulierung der Hubmagneten. 

Der Tischkicker wurde aus dem Werkstoff Aluminium gefertigt, der unserem Projekt ein besonderes Design verleiht und zudem die Schlagkraft der Flipperarme verbessert. Das hochwertige Erscheinungsbild des Pin-Kicks wurde durch Schwabbeln erreicht, das ein Verfahren zur Glättung von Metalloberflächen verwendet wird.

Pin-Kick