Tambourin - autonomes Musikinstrument

Das Ziel in dieser Vorlesung "Technisches Grundlagenprojekt" war es ein autonomes Rhythmusinstrument zu erstellen, welches angeleitet von einem Taktgeber eigenständig seine Rolle in einem Orchester übernimmt. Der Taktgeber ist ein umfunktionierter Plattenspieler, der ein variables Lichtsignal sendet, dass mittels eines Arduinos verschiedene Taktsignale vorgeben kann.

Zu Beginn des Projektes wurde besprochen, welche Instrumente in das Instrumentenensemble einfließen und wie diese umgesetzt werden könnten.

Nach dem erste Ideen gesammelt und präsentiert wurden, besprachen der Dozent und die Gruppen untereinander, welche Instrumente sinnvoll umzusetzen seien. Wir entschieden uns dafür, ein Schlaginstrument zu gestalten, welches mittels eines Elektromagneten und diversen magnetischen Kleinteilen einen Klang erzeugt. Nachdem wir uns für das Tambourin entschieden hatten, begannen wir sofort damit einen ersten Entwurf für das finale Instrument zu skizzieren. 

 

 

Elektromagnet

 

 

1. Unter das Tambourin wird ein Behältnis, das mit Metallteilen gefüllt ist, gestellt. Darauf wird ein Elektromagnet gelegt, der durch Strom zu- und abnahme die Metallteile entweder anzieht oder fallenlässt. Wenn der Elektromagnet die Metallteile anzieht, prallen sie gegen das Tambourin und erzeugen ein metallische Klirren. 

 

2. Eine Blechdose wird innen so mit Metallplatten bestückt, das ein Fünfeck entsteht. In die Dose wird eine Metallkugel gefüllt. Die Blechdose wird in der Horizontalen von einerAchse durchstoßen, damit ist es möglich die Dose mit Hilfe eines Motors zu drehen. Durch das drehen wird die Metallkugel an die Metallpaltten geschleudert was ein metallisches Poltern hervorruft.

 

3. Ein Plattenspieler mit Schalltrichter wird mit einemSchaumhammer bestückt der im Takt auf die Schallplatte herunterfährt. Somit bremst er die Platte rhythmisch ab, und ein Geräusch wie beim Scratchen ertönt. Wir entschieden uns schlussendlich für eine abgewandelte Variante des ersten Entwurfs.

 

 

Eigener Elektromagnet

 

 

Zu Beginn wickelten wir uns einen eigenen Elektromagneten aus einer magnetischen Schraube, isoliertem Kupferdraht, Strom aus dem Arduino und einer zusätzlichen 9 Volt Blockbatterie. Da wir den Draht ordentlich in einer Reihe aufgewickelt hatten, war der selbstgebaute Elektromagnet nicht besonders leistungsfähig. Als nächsten Schritt wickelten wir den Draht öfters um die gleiche Stelle um eine dickere Spule zu erhalten. Bei diesem Versuch zog der Elektromagnet den Nagel sehr viel kraftvoller an. Den Strom gab das Arduino nur dann weiter, wenn der eingebaute Lichtsensor auf den Breadboard, genug Licht abbekam und ein entsprechendes Signal abgab. Daraufhin wurde der Nagel von dem Elektromotor angezogen. 

 

Um die Vorrichtung, auf die wir später das Tambourin setzen wollten, zu konstruieren, skizzierten wir uns einen Bauplan, den wir danach mit allen passenden Maßen in ein CAD-Modell umsetzten. So konnten wir schon früh in der Entwurfsphase mögliche Probleme entdecken, da wir durch den Konstruktionsprozess und die visuelle Darstellung viele Probleme auf Anhieb erkannten. Anschließend kauften wir in einem Baumarkt die benötigten Materialien. Aus unseren Werkstoffen ließen wir skizzengetreu, unsere Vorrichtung auslasern. 

 

Laser

 

Die Vorlesung "Technisches Grundlagenprojekt"  ermöglichte uns einen Einblick in die Grundsätze der Programmierung eines Arduino.

Dafür haben wir das "Tambourin 2000" entwickelt, da dabei alle wichtigen Inhalte repräsentiert werden. Dabei ergab sich, dass wir einen Einblick in verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel das Gestalten eines funktionstüchtigen Prototypen, erhielten.