IoT-Cloud

Bosch IoT-Cloud SMS-Service

Idee

 

Die Herstellung und Lagerung verschiedener Arzneimittel bedarf vieler verschiedener Kontrollen des Prozesses. Die Anforderungen der Räumlichkeiten sollten stets erfüllt sein. Beleuchtung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Erschütterung und Zutritt müssen kontrolliert und dokumentiert werden. Bisher dokumentieren verschiedene Kontrollsysteme aufwendig die einzelnen Vorgänge. Die Verwendung des XDK würde die Kontrolle und die Dokumentation vereinfachen, durch seine vielseitige Einsetzbarkeit.

Das User Interface gestaltet sich darin, dass die Unternehmen die Daten schneller und gezielter abrufen können. Die Daten können schneller ausgewertet werden und bei der Qualitätskontrolle oder bei der Erstellung der Chargenprotokolle unterstützen. Eine mögliche Überschreitung bzw. Unterschreitung der einzelnen Parameter kann schneller ermittelt werden. Die Bosch IoT Cloud verfügt auch über einen SMS-Service. Wenn der XDK einen Grenzwert misst kann eine Warn-SMS an den zuständigen Mitarbeiter versendet werden, der dann schneller und gezielter entscheiden kann, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden sollen um eine qualitativ hochwertige Produktion weiterhin zu gewährleisten.

 
Umsetzung

 

Die Lösung wurde auf Basis der IoT-Cloud umgesetzt, wobei die Temperaturkontrolle exemplarisch betrachtet wird. Wenn der XDK denn zuvor festgelegten Temperaturwert überschreitet, wird eine SMS versendet. Es wurden folgende Services und Module für die Umsetzung benötigt Analytics, Things, Oracle MySQL, Permissions und SMS-Service. Im Folgenden wird näher auf die einzelnen Services und Module eingegangen. Analytics wurde verwendet, um die Daten des Temperaturwertes zu generieren und zu analysieren. Things wurde benutzt, um die zentrale Verwaltung von Asset Data und Secure Messaging nutzen zu können. Oracle MySQL wurde genutzt, um auf die Datenbanken zugreifen zu können. Permissions konnte weiterhin verwendet werden als Benutzerverwaltung und rollenbasierte Zugriffskontrolle. Als neuer Service wurde der SMS-Service implementiert. 

Bei der Umsetzung unserer Idee stießen wir sehr schnell auf ein gravierendes Problem, denn wenn der Temperaturwert überschritten wurde, sendet die APP automatisch SMS an die einprogrammierte Nummer. An sich ist dies wie gewollt, allerdings wiederholt das Programm diesen Prozess sehr oft hintereinander, sodass innerhalb kürzester Zeit mehrere Hundert SMS versendet wurden, da auch der Temperaturwert nicht so schnell wieder absinken konnte. Eine Lösung zu diesem Problem ist nach einigen Überlegungen schnell gefunden worden, in die Funktion „sendSMS“ wird eine Auffangbedingung einprogrammiert, welche überprüft ob schon eine SMS versendet wurde und wenn dies der Fall war, einen Boolean setzt, welcher ein weiteres Senden verhindert so lange nicht eine gewisse Zeit gewartet wurde.