Penguin - My own Font

Im Workshop Typedesign and Grids, bei Marvin Boiko hat im Rahmen der Laborwoche jeder Teilnehmer seine eigene Schriftart entwickelt. Gearbeitet wurde hier anfänglich mit Illustrator und später dann mit Glyphs.

Im Workshop Typedesign and Grids, bei Marvin Boiko hat im Rahmen der einwöchigen Laborwoche jeder Teilnehmer seine eigene Schriftart entwickelt. Zu Beginn, um Inspirationen zu sammeln und Verschiedenes auszutesten, klebten wir aus ausgeschnittenen einfachen Kreis- und Rechteck-Formen, die ersten Buchstabenentwürfe zusammen. Jeder verfolgte anschließend seinen spannendsten und interessantesten Entwurf weiter. Ich habe also nun ein komplettes Alphabet in Großbuchstaben (mit diversen alternativen Zeichen), inklusive Ziffern und Umlauten, nach dem selben Schema entworfen.

 

Rasterelemente

 

Meine eigene Font, Penguin, wurde stark durch runde Formen und den Bauhaus-Stil inspiriert. Die in den einzelnen Glyphen zu erkennenden Kreisringe unterschiedlicher Größe, wurden falls nötig schematisch in Viertelteile zerlegt. Ein besonderes Merkmal sollte außerdem noch die auffällige Strichstärke sein. Der nächste Arbeitsschritt, war es nun die erstellten Glyphen in dem Schriftbearbeitungs-Programm Glyphs, den Feinschliff zu geben.

In meiner Freizeit erarbeitete ich zu dem in dem Workshop entstandenen Schriftschnitt, zusätzlich noch einen Light-Schnitt. Beide Schriftschnitte stehen nebenan zum Download, sowie der freien Nutzung zur Verfügung.

 

Satz_Penguin_groesser

 

Unsere Arbeitsprozesse der gesamten Gruppe, die Fortschritte, sowie Ergebnisse dieser produktiven Woche dokumentierten wir mittels unseres eigens dafür angelegten Instagram-Account  - Typoglyphy. Die Arbeitsergebnisse der gesamten Gruppe wurden im Rahmen der Laborwoche anschließend durch eine Hochschul-interne Ausstellung präsentiert. Bei der Austellung war es unser Ziel einen Raum voller Glyphen zu erschaffen, in dem sich der Betrachter bewegen kann und egal wo er hinsieht die Arbeitsprozesse sowie die letztendlichen Ergebnisse aller dessen was bearbeitet wurde, betrachten zu können.