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sprachgesteuerte Fitness App

Analyse

Es gibt sehr viele verschiedene kostenlose Fitness Apps auf dem Markt, die sich nur im Aussehen unterscheiden, doch alle dasselbe bieten. Man will durch individuell erstellte Fitnesspläne und virtuelle Fitnesstrainer die Leute zum Sport bewegen. Die besagten Personen sollen sich nach dem Download der App für Sport motiviert und bereit fühlen. Eine bestehende App wie zum Beispiel Gymondo richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene, die in den eigenen vier Wänden trainieren wollen. Die Premium Variante der App kostet jedoch rund 80 Euro im Jahr. Gesetzte Ziele und Fortschritte lassen sich jederzeit im Fitnessprofil nachschlagen.
Eine andere Fitness App die ich mir angeschaut habe war Freeletics Bodyweight. Diese kostet rund drei Euro pro Woche wenn man die Coach Option bucht. Der Coach erstellt Trainingspläne, gibt einem Anweisungen, ist für Anfänger oder Fortgeschrittene angepasst und gibt einem Feedback zu seiner Willenskraft. 
 

Synthese

Um die Nutzergruppen zu definieren und kennenzulernen besuchte ich ein Fitnessstudio in Schwäbisch Gmünd. Ich erhoffte mir einen deutlichen Einblick in die Welt der Fitnessstudios. Dort befragte ich Trainer und Trainierende nach ihren Zielen und Fortschritten, sowie ob sie lieber im Fitnessstudio, draußen oder daheim trainieren wollen. Die Mehrheit der Befragten sind nur im Fitnessstudio, da sie dort Trainingspläne und Fitnessgeräte zur Verfügung gestellt bekommen, sowie ein gutes Gewissen, welches mit Geld erkauft wurde. Die Trainer selber benennen die Personen die sich am Anfang des Jahres als neuen Vorsatz gesetzt haben in ein Studio einschreiben, als Vertragsleichen. Diese besagten Personen sind am Anfang noch anwesend doch verlieren ihre Motivation nach einem Monat meistens und bezahlen den Vertrag mehrere Jahre ohne vor Ort zu sein und das Training wahrzunehmen. Eine weitere Zielgruppe sind Appnutzer die auf den Virtuellen Coach zurückgreifen. Diese wurden auch befragt. Das Ergebnis war das sich die meisten über die Unhandlichkeit beschwerten. Man muss immer das Handy dabei haben und weiter klicken, dass störte die meisten Nutzer der Apps. Ebenso wenn man verschwitzt ist funktioniert der Touch nicht mehr richtig.
 

Ideation

In dieser Phase des Projektes versuchte ich Ideen zu sammeln mit meinen, durch die verschiedenen Interviews, gewonnen Fakten.
Meine erste Idee war eine App zu entwickeln die Fitness und Ernährung beinhaltet. Diese Idee verwarf ich, da die Nutzergruppe zu groß war und die Informationen die man verwenden müsste zu viel wären.
Die nächste Idee war eine App für alte Leute und Reha Patienten zu entwerfen. Diese verwarf ich jedoch auch, da diese Zielgruppe angewiesen auf die Personaltrainer war.
Als nächstes folgte die Idee einen Fitnesskorb zu erstellen der alle möglichen Gegenstände beinhaltet. Dieser sollte als Gewicht dienen sowie Seile, Wasser, Snacks und vieles mehr mit sich führen. Ebenso dient er als Box über die Musik abgespielt werden kann sowohl als auch Anweisungen vom Coach. Hier war das Problem, dass jeder eine Box besitzen muss, weil wenn nur einer in der trainierenden Gruppe diesen besitzt würden die Geräte nicht für alle ausreichen. 
Die finale Idee war eine sprachgesteuerte Fitness App die individuell Trainingspläne erstellen kann. Durch die Sprachsteuerung sollte die Interaktion mit schwitzigen Fingern auf dem Handydisplay vermieden werden und die Konzentration auf Übungen verstärkt werden.  
 

Entwurf

Bei der Entwicklung des Prototypen war es wichtig erstmal dem Nutzer ein Level zuzuweisen. Hier wurden verschiedene Fragen benutzt um das Fitnesslevel herauszufinden. Nachdem das Fitnesslevel ermittelt wurde musste ein Profil erstellt werden, das auf einen Blick viele Informationen bietet. Hierbei lag der Fokus auf Trainingsplan, Übungen und die Erstellung neuer Pläne. 
Ein weiterer ausschlaggebender Punkt war das Dashboard. Dieses sollte das Fitnesslevel widerspiegeln und die Fortschritte der verschiedenen Übungen darstellen. Es soll Daten von verschiedenen Apps eingebunden werden können, sodass diese Erfolge auch im Dashboard zu sehen sind.
Eine wirkliche Herausforderung stellte die Systemsprache. Diese sollte passend auf Anfänger zugeschnitten sein. Wichtig war hier, dass die Stimme freundlich und motivierend ist, sodass Anfänger ein positives Gefühl bekommen und sich wohl fühlen. Die Stimme wurde aufgenommen und geschnitten, sodass sie den verschiedenen Interaktionen schnell antworten kann.