6th sence

Navigationssystem für Blinde und Sehbehinderte.

Im Modul Mobile Medien soll durch mobile Technologien ein Navigationssystem für einen speziellen Anwendungsfall konzeptioniert werden.

Es war die Aufgabe ein System zu entwickeln welches den User weder durch einen Bidschirm noch durch Sprachausgabe leiten kann.


Wir haben uns für das Thema 'Blinden und Sehbehinderten Navigation' entschieden, da wir in diesem Bereich noch hohes Entwiklungspotential sehen. Da Blinde und Sehbehinderte eine der essentiellsten Navigationsmittel, unser Sehvermögen eingebüßt haben, wurde unsere Neugier über den alltäglichen Ablauf und die damit entstehenden Hürden geweckt.

 

Um genauere Informationen zu bekommen analysierten wir das Internet nach Statistiken und Berichten. Weiter informationen über das Thema erlangten wir aus Interviews die wir sowohl mit Blinden als auch mit Helfern führten.

„Unbekannte Wege kann ich alleine nicht bestreiten.“

- Dr. Erhardt Müller, 65 / Sehbehindert

 

Problemstellung & These

Für unser Projekt fokussierten wir uns auf eine sehr spezifische These welche eine genaue Zielrichtung beschreiben sollte und arbeiteten mehrere Problemstellungen aus den zuvor in den Interviews beschriebenen Schwierigkeiten des Alltags eines Blinden heraus. 

 

 

„Blinde und sehbehinderte Menschen können in ihrem Alltag nicht gefahrlos Wege bestreiten.“

 

„6th sense soll Kollisionen mit unvorhersehbaren Hindernissen von Blinden vermeiden und sie um diese herum navigieren.“

 

Um dieser These nachzukommen entwickelten wir einen Lösungsansatz in welchem die Navigation des Blinden dadurch stadtfindet dass er von dem 6th sence Stock hinter sich her, autonom, durch den Alltag geleit wird.

Vibrations Semantik

Da der Blindenstock, durch alleiniges ziehen nicht genug Signale an den Nutzer übermittel kann um ihn sicher durch den Alltag zu führen kreierten wir ein Signalsystem welche die Navigation erleichtern soll und dem Nutzer weitere Möglichkeiten bieten soll auf Situationen im Alltag zu reagieren.

Funktionsmodell

Das Grundgerüst unseres Funktionsmodells bildet ein ferngesteuertes Auto. Dieses hackten wir indem wir die Steuereinheit durch den Mikrocontroller ESP8266 ersetzten. Dieser Mikrocontroller
ist über WLan ansteuerbar ist. Auf den ESP luden wir einen Code welcher UDP Signale empfangen kann. Diese konnten wir durch die Smartphone App „TouchOSC“ an den ESP senden. Den ESP koppelten wir mit einem Arduino Uno auf welchen wir ein Motorshield steckten. Durch das Motorshield konnten wir die Motoren des Autos ansteuern. Die Signale für den Arduino morsten wir von dem Esp auf den Arduino indem wir Ausgabepins des ESP mit digitalen Pins des Arduino verbunden haben. Je nachdem welche Pins wir bei dem Esp an oder ausgeschaltet sind, erkennt der Arduino ein Muster und führt den jeweiligen Befehl aus.

Das Auto verpackten wir in eine Ureol Hülle. Für das Design haben wir eine Form erarbeitet welche Dynamik und Mobilität vermitteln soll.