Verzwazla

So könnte ein Fahrkartenverkauf in einem fahrerlosem Bus aussehen.

Nemme verzwazla! 

Für das schwäbische Unternehmen OstalbMobil GmbH galt es einen möglichst einfach, verständlichen Fahrkartenverkauf für einen fahrerlosen Bus zu kreieren. Dabei muss man beachten, dass die Altersspanne der Busnutzer sehr groß ist und man daher ein System entwickeln muss, dass sowohl für Kinder als auch für Senioren verständlich ist. 

Damit man also beim Fahrkartenkauf 'nemme verzwazla' muss haben wir uns zunächst verschiedene Szenarien überlegt, wie man schnell und einfach ein Busticket lösen kann. Aus zahlreichen User-Tests ging hervor, dass man nicht auf eine bargeldlose Zahlungsmethoden eingeschränkt werden möchte. Zukunftsvisionen wie das Bezahlen durch den eigenen Fingerabdruck, oder durch eine automatische Gesichtserkennung spielten dabei ebenfalls eine Rolle. Mit Hilfe von verschiedenen Design Methoden fertigten wir mehrere Prototypen an, die zunächst aus Karton bestanden und später durch Prototyping Tools wie Principle umgesetzt wurden.  

Der Endprototyp bietet drei verschiedene Zahlungsmöglichkeiten. Das Bezahlen mit dem Bargeld wird dem Kunde auch in der Zukunft unseres fahrerlosen Buses nicht verwehrt bleiben, gleichzeitig hat er die Möglichkeit mit der personalisierten OstalbKarte durch ein einfaches Auflegen sofort zu zahlen. Zusätzlich bekommt er die kostenlose personalisierte App, wo er Abbos verwalten und seine Fahrziele wie den Weg zur Arbeit oder zur Schule abspeichern kann. Dabei werden die Daten des OstalbKarten-Nutzers in einer Cloud gespeichert und das Gerät erkennt, falls der Nutzer den geplanten Bus zur Schule verpasst hat und bietet ihm den nächst möglichen Bus an.  

 Personalisierte App


 

For the Swabian company OstalbMobil GmbH we should create a simple and understandable ticket sale for a driverless bus. It is important to note that the age range of the bus users is very large so the system has to be developed understandable for children and seniors. 

„nemme verzwazla“ is a swabian term for impatiently waiting. We considered different scenarios for a quick and easy method to solve a ticket for the bus. Many user tests have shown that the people do not want to be restricted to a cashless payment method. We also thought about future visions such as paying with your fingerprint, or by automatic face recognition. With the help of different design methods, we manufactured several prototypes, which were made of cardboard and were subsequently implemented by prototyping tools such as Principle. 

The final prototype offers three different payment options. The payment with cash will not be denied to the customer, at the same time he has the opportunity to pay immediately with the personalized OstalbKarte by a simple hang up. In addition, he receives the free personalized app, where he can manage subscriptions and save his or her travel destinations, such as the way to work or school. The data of the OstalbKarte user is stored in a cloud and the device recognizes if the user has missed the planned bus to the school and offers him the next possible bus.