Database of Things 2.0

Die Database of Things 2.0 wird in den Laboren der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd als Verwaltungsoberfläche für die Inventur und für den Verleih verwendet.

Im ersten Semester IoT entstand im Rahmen des Kurses Datenbanken die Database of Things von Lukas Kenntner und mir. Über das zweite Semester hinweg wuchsen die Anforderungen an das System enorm, da eine Etablierung in allen Laboren der Hochschule geplant war. In den Semesterferien habe ich mich deshalb entschlossen, das System von Grund auf neu zu schreiben und mit diesem Schritt gleich ein geeigneteres Design zu entwerfen.


Der Zweck

Die Database of Things dient mittlerweile als zentrale Verwaltungsoberfläche des Prototyping Labs um das Inventar immer im Blick zu haben und Ausleihen zu verwalten. Das System nimmt uns sehr viele Aufgaben ab und arbeitet als unser ständiger Begleiter. Ebenso ist das Medienlabor sowie das Helpdesk daran, das System zu übernehmen und für die täglichen Arbeiten zu nutzen.

 

Übersicht

 

Der Fortschritt

Seit der ersten Version sind viele Funktionen hinzugekommen. Durch ein ausführliches Administrationspanel können bestimmte Benutzergruppen nicht nur die Studierenden verwalten, sondern auch Studiengänge, Labore und Kategorien. Jedes Item im System ist mit einer eindeutigen Kennung versehen und Laboren und Regalen zugeordnet werden, um dieses später wieder schnell zu finden. Zum besseren Überblick bieten die Kategorien, Sortiermethoden und die Suche eine wertvolle Erleichterung im Arbeitsvorgang.

Es können mehrere Geräte auf einmal ausgeliehen werden, nachdem sie in eine Art Einkaufswagen zusammengesammelt wurden. Zur Bestätigung des Erhalts müssen die Studierenden diesen quittieren um einen Missbrauch durch andere Studierende auszuschließen.

Eine ausführliche Rechteverwaltung erlaubt es, bestimmte Funktion wie z.B. das endgültige Löschen von Geräten oder Erstellen neuer Labore nur autorisierten Benutzer zu vorzubehalten.

Administratoren sehen Statistiken über die Ausleihen, können einzelne Geräte genau zurückverfolgen und verspätete Geräte einsehen. Die neue Oberfläche stellt eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem alten Design dar, welches nicht auf diese Vielzahl der Funktion ausgelegt war.

 

Inventar

 

Die Technik

Das gesamte Projekt wurde von Grund auf neu entwickelt und setzt auf ein eigenes Framework, welches viele technische Möglichkeiten zulässt, die zuvor nicht einfach realisierbar waren. Zudem besitzt es eine eigene Templating-Engine um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Das Framework ist ein privates Projekt von mir, welches außerhalb der Hochschule entworfen und entwickelt wurde.

Das System kann theoretisch auf jedem Webserver mit geeigneter PHP-Version und MySQL-Anbindung installiert und verwendet werden und ist einfach zu konfigurieren. Dadurch, dass es objektorientiert aufgebaut ist, erspart man sich eine Menge Arbeit und Zeit beim Verändern bestehender oder hinzufügen neuer Funktionen.

 

Ausleihe

 

Die Zukunft

In Zukunft soll die Plattform für alle Studierende frei zugänglich sein. Sie können nicht nur sehen, was sie aktuell ausgeliehen haben und wann sie es wieder zurückbringen müssen. Sie können auch nach neuen Geräten suchen und sich informieren, wie sie die jeweiligen Geräte richtig verwenden. In einer einfachen Ansicht können sie zudem schauen, in welchem Labor sich die gewünschten Geräte befinden bzw. wie viele dort noch verfügbar sind.

Es ist aktuell eine Vielzahl an Funktionen geplant, die alle im Laufe der nächsten Semester implementiert werden, um dieses Portal als ideale Plattform für die Verwaltung der Labore und des Inventars der Hochschule sowohl für Mitarbeiter als auch für Studierende einzusetzen.

 

 

Für Fragen und Anregungen bin ich immer offen: jan.hassel@hfg-gmuend.de